Talent Career - Kevin Jud

Talent Career – Nr. 8/2016, Seite 18

Vermeintliche Grenzen überwinden

 


Kevin Jud weiss, dass er bereit ist, über seine vermeintlichen Grenzen hinaus zu gehen – vorausgesetzt seine Leidenschaft ist gross genug. Und für das Handball-Spiel ist seine Leidenschaft definitiv gross genug. So hat Kevin schon in jungen Jahren grosse sportliche Erfolge feiern dürfen. Als Junior nahm er an allen Europa- und Weltmeisterschaften der U-18, U-19, U-20 und U-21 teil. Dabei schoss er mehr als 700 Tore und gehört damit zu den erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte der Schweizer Handball-Junioren. Heute ist Kevin ein Leistungsträger in der ersten Mannschaft von Pfadi Winterthur und auf dem Sprung ins A-Nationalteam der Männer. Von seiner Position Rückraum Mitte schiesst er noch immer Tore am Laufmeter. So fehlen ihm zur 1'000-Tor-Marke mittlerweile nur noch 63 Treffer – und das mit 23 Jahren.

Profisportler mit Weitblick

Die Weichen für den Spagat zwischen Spitzensport und Studium stellte Kevin schon früh. Nach der Sekundarschule wechselte er an die UNITED school of sport in Zürich. Dies ist eine Privatschule, die eine optimale Verbindung von Leistungssport und der Ausbildung als Kaufmann ermöglicht. Nach der Sportler-Rekrutenschule und einem Jahr Berufsmaturitätsschule hat Kevin sein Studium an der ZHAW Winterthur aufgenommen.

Auch bei der Wahl des Studienganges ist Kevin nicht den Weg des geringsten Widerstands gegangen. Natürlich musste der Schwerpunkt entsprechend seiner KV-Ausbildung im Fachbereich Wirtschaft liegen. Nichtsdestotrotz wollte er aber auch neuen Stoff lernen, der ihm spannende, berufliche Karriereperspektiven bietet. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik schien ihm daher ideal. Das Risiko, in den für ihn noch komplett unbekannten Informatik-Fächern zu scheitern, nahm er bewusst in Kauf – zumal er wusste, dass er nicht 100 % seiner Zeit in das Studium investieren kann. Doch die Erfahrungen aus dem Sport haben Kevin gelernt, dass er auch diese Hürden überspringen wird, vorausgesetzt sein Interesse für die Informatik-Fächer ist gross genug.

Mit Disziplin und Planung

Kevin macht jeweils eine Wochenplanung. So hat er immer einen genauen Überblick, was wann auf ihn zukommt. Zudem kennt er auch seine freien Zeitfenster – seien dies Zwischenlektionen oder die Zeit zwischen Studium und Training. Während diesen «Wartezeiten» ist Kevin sehr diszipliniert und fokussiert am Lernen. Durch dieses stetige Lernen gerät er gemäss eigenen Aussagen auch vor Prüfungen (fast) nie in Zeitnot.

Und sollte bei der Planung seiner Vorlesungen einmal ein Problem mit den Trainingszeiten auftauchen, dann sucht er frühzeitig das Gespräch mit dem Studiengangsleiter. Dieser hat ihn bis heute immer unterstützt, indem Kevin die gleichen Vorlesungen auch bei Parallelklassen besuchen konnte.

Zukunft

Den Leistungshöhepunkt erreichen die meisten Handballspieler mit 30 Jahren. Kevin bleiben also noch einige Jahre, um seine sportliche Karriere weiter voranzubringen. Und vielleicht erfüllt sich irgendwann sein Traum, den Schweizer Handball-Meistertitel mit seiner Mannschaft zu gewinnen. Wir wünschen Kevin auf jeden Fall viel Erfolg – und das notwendige Quäntchen Glück!

 


Treffe Kevin Jud an der Absolventenmesse Schweiz, 3. November 2016, StageOne, Zürich-Oerlikon, Vortrag: 13.45 – 14.15 Uhr

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Treffe Kevin Jud an der Absolventenmesse Schweiz, 3. November 2016, StageOne, Zürich-Oerlikon, Vortrag: 13.45 – 14.15 Uhr

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